STEIGERUNG DER MOTIVATION UND EFFIZIENZ DURCH MODERATION UND COACHING

Wir haben natürlich berechtigte Anforderungen an den Staat und an die Behörden, Unternehmertum in diesem Lande nicht nur zu ermöglichen, sondern auch zu fördern und zu stabilisieren. Dazu gehören attraktive Standortbedingungen durch z.B. Starthilfen, ein hohes Niveau der Infrastruktur, Modernisierung der Bildungsinhalte, sowie die Ausrichtung von Universitäten auf den Bedarf der Wirtschaft.

Der ehemalige Bundespräsident Deutschlands, Herr Roman Herzog, formulierte in seiner Berliner Rede: „Ich vermisse von unseren Eliten in Politik, Wirtschaft, Medien und gesellschaftlichen Gruppen die Fähigkeit und den Willen, das als richtig Erkannte auch durchzusetzen….“

„Wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem…. Dabei leisten wir uns auch  noch den Luxus, so zu tun, als hätten wir zur Erneuerung beliebig viel Zeit.“

Das ist leider noch heute aktuell !

Stabilisierung und Weiterentwicklung beginnt aber im Unternehmen selbst und verlangt Radikalität. Hier hilft die Rückbesinnung auf die alte lateinische „radix“: Den Dingen auf den Grund, bis an ihre „Wurzeln“ gehen und konsequent die Zielrichtung verfolgen. Auf den Punkt kommen, also z.B. das bisherige Produkt oder den Prozess in seiner gesamten Wertschöpfungskette und seiner Kundenorientiertheit radikal auf den Prüfstand stellen und die erforderlichen Effizienzsteigerungen mit den Mitarbeitern und professionellen externen Moderatoren umsetzen, sowie die Expansionspotentiale ausschöpfen.

Der wohl wichtigste Aspekt der erforderlichen Radikalität ist die Fähigkeit, schnell die sich wandelnden Umstände zu erkennen sowie die Fähigkeit, unverzüglich die erforderlichen und möglichen Maßnahmen umzusetzen. Dabei ist Effizienzsteigerung die Verbessung des Verhältnisses von „input“ zu „output“, wobei nicht nur mit weniger Aufwand das gleiche Ergebnis, sondern durch intelligente Kombination der Leistungsfaktoren außerdem eine Ergebnissteigerung erzielt werden soll.

Übrigens erkennen viele erst dann, dass Effizienzsteigerung Not tut, wenn es mit der Ertragskraft der ihnen anvertrauten Unternehmen bereits offensichtlich bergab geht. Es gibt aber auch weise Unternehmensführer, die erfahrene externe Professionals ihrem Unternehmen schon dann verordnen, wenn es diesem gut geht, wenn es stabil ist und die höchsten Gewinne seiner bisherigen Geschichte eingefahren hat.

An der Umsetzung der als richtig erkannten Maßnahmen fehlt es vor allem deshalb, weil die Unternehmensleitung stark in das laufende Tagesgeschäft eingebunden ist, so dass sie sich nicht auch noch um die Effizienzsteigerungsprojekte kümmern kann. Es kommt deshalb häufig dazu, dass vielversprechende Aktionen dümpeln und versanden. Es ist also erforderlich, erfahrene Professionals für die Umsetzung solcher Projekte zur Verfügung zu haben und zwar solange bis das gemeinsam gesetzte Ziel der Effizienzsteigerung zusammen mit den Mitarbeitern des Unternehmens umgesetzt ist.

Beobachtet man die Eigenschaften und das Verhalten der Mitarbeiter in Unternehmen, so sind Verhaltensmuster erkennbar, die sich klar in Bezug auf die Stabilität des Unternehmens klassifizieren lassen

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Auch die Denkmuster der Mitarbeiter sind vom Zustand des Unternehmens abhängig. Im instabilen Unternehmen denkt der Mitarbeiter: „Ich werde unauffällig nur soviel leisten, dass mir nicht gekündigt wird, oder aber:  „Wenn sich hier nichts ändert, suche ich mir einen anderen Job.“

Im stabilen Unternehmen findet man das Denkmuster vor: „Wir wollen gemeinsam die Zukunft des Unternehmens gestalten und sichern!“ Das vermittelte und abverlangte Ziel wird gemeinsam getragen und mindestens erreicht.

Der Moderator hat als erfahrener Professional die Aufgabe die Mitarbeiter und Führungskräfte so zu coachen, dass dieser die Lösungen selbst erarbeitet und umsetzen kann um auch die Anerkennung für seinen Projekterfolg zu erfahren. Durch Teamarbeit werden Synergieeffekte und interne Know-how-Vermittlung erzielt und das Bewusstsein der Mitarbeiter für methodische Problemlösung gefestigt.

Wer selbst die Lösung entwickelt und formuliert hat, der ist bereits von ihrer Richtigkeit überzeugt, verinnerlicht sie, identifiziert sich mit ihr. Wer hingegen von einem Dritten die fertige Lösung erhält, empfindet sie als „oktroyiert“: Sein gesamtes geistiges und seelisches Immunsystem wird aktiviert (Sie kennen ja die typischen Killerphrasen und das klassische „not-invented-here“-Syndrom).

Die Umsetzung der erkannten Effizienz- und damit Ergebnis-Steigerungs-Potentiale ist bekanntlich der schwierigere Part. Durch die Moderation werden Projekte zugig umgesetzt und ein Return on Input von mehr als 10:1 erreicht. Regelmäßig sind Vorstand und Mannschaft gleichermaßen erstaunt, mit welchen immensen „Kostenfriedhöfen“ das Unternehmen kämpft, welche offensichtlichen Marktchancen einfach beiseite gelassen werden.

 

 

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Zur Umsetzung von Verbesserungen und zur Beseitigung natürlicher Vorbehalte gehört ein systematisches Vorgehen:

  1. Quantifizierte Zielsetzung durch die Unternehmensleitung
  1. Auswahl des besten externen Professionals
  1. Auswahl des Koordinators (Mitarbeiter des Unternehmens)
  1. Problemdiagnose und Stärken-Schwächen-Profil
  1. Definition der Teilprojekte
  1. Festlegen des Projekt-Koordinators und des Projekt-Teams
  1. Erstellen von Eckdaten und Bezugsgrößen des Unternehmens, bzw. der Abteilungen
  1. Erarbeiten von Lösungsvorschlägen und Maßnahmen zur Effizienz-Steigerung durch Mitarbeiter, ermutigt durch den Moderator
  1. Überprüfung der Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit der Teilprojekte
  1. Vorstellen der Projektergebnisse in Lenkungsausschüssen

 

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Offensichtliche Unsinnigkeiten oder Doppelleistungen, Verschwendungen und Blindleistungen (Leistungen ohne Wertschöpfungserhöhung) werden mit einfachsten Sofortmaßnahmen beseitigt. Der Mitarbeiter hat das berühmte „Erfolgserlebnis“, das Mut macht, auch schwierige Themen mit Schwung anzugehen.

Durch professionelle Moderation der Teams wird eine Effizienzsteigerung, bzw. Kostensenkung mit einem Return on Input > 10:1 erreicht.

Gleichzeitig wird den Mitarbeitern für die Zukunft eine Systematik zur Problemlösung vermittelt. Die Mitarbeiter steigern ihre Kompetenz sie sind motivierter und identifizieren sich mit den Zielen des Unternehmens.

In dem nachfolgenden Beispiel eines Unternehmens sind real erzielte Ergebnisse dargestellt.  Und an einigen ausgewählten Teilprojekten verdeutlicht.

 

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Natürlich werden in Unternehmen weniger Menschen gebraucht, wenn der Umsatz nicht steigt und die Komplexität der Abläufe reduziert, Durchlaufzeiten kürzer, Abläufe schneller, Funktionen ausgegliedert werden. Viel zu wenig wird die Frage gestellt: „Was können wir mit den Menschen, deren Kapazität nicht mehr für die bisherigen Tätigkeiten benötigt werden unternehmen“?

Helfen wir den ausgegliederten Mitarbeitern zur Selbständigkeit! Tätigkeiten, die zuvor von diesen im Unternehmen selbst durchgeführt wurden, könnten in Eigenregie durch Gründung eines Dienstleistungsunternehmens erfolgen. Praktische Beispiele sind Transportleistungen, EDV-Dienste, Instandhaltungs- und Wartungsfirmen, sowie Unternehmen des Facility-Managements, welche sich relativ einfach aus dem vorhandenen zur Disposition gestellten Mitarbeiterpotential bilden können. Zu dieser Existenzgründung muss die Unterstützung aller erfolgen, die diesen neuen Unternehmen ihr Know-how zur Verfügung stellen können. Vielleicht rücken wir dann in Kürze von den unteren Positionen der Rangliste der Selbständigen in Europa wenigstens ins Mittelfeld auf.

Stabilisierung und Weiterentwicklung beginnt im jeweiligen Unternehmen selbst!

Schnelle und stabile Erfolge werden durch Moderation und Coaching von Profis erreicht