GEFEUERT! – DER STURZ VOM SOCKEL

 

„In a hierarchy every employee tends to rise to his level of incompetence“

Führungskräfte aus den eigenen Reihen geben einem das gute Gefühl, man wisse, was man an ihnen habe. Abgesehen davon, dass häufig das Unternehmen frische Ideen und ggf. in den eigenen Reihen nicht vorhandene und somit weitere Kompetenzen benötigt, kommt in einer solchen Situation häufig das Peter-Prinzip zum Tragen. Eine frisch berufene Führungskraft erreicht mit der Übernahme der neuen Funktion die Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit. Trotz eingeleiteter Qualifizierungsmaßnahmen sind sie nicht in der Lage, die umfangreichen Ansprüche, die an sie in ihrer neuen Rolle als Chef herangetragen werden, auszufüllen.
Führungskräfte müssen die Fähigkeit mitbringen, Verbesserungen herbeiführen und sich darüber hinaus ständig weiter qualifizieren. Vielen fällt es jedoch schwer, die neuen Anforderungen zu erfassen, geschweige denn zu erfüllen.

 

Man kann nur so gut sein, wie es der Kritiker zulässt

Kritik ist zwiespältig. Ist die Kritik direkt, offen, objektiv und konstruktiv, kann daraus ein hochmotivierter Anspruch erwachsen, sein Verhalten zu ändern, es besser zu machen. Wird die Kritik zur öffentlichen Anklage oder ist sie hinterhältig und verlogen, beginnt ein Drama, ein energievernichtender Machtkampf, der jedem schadet, insbesondere aber dem Unternehmen als Ganzes. Einige Vorstände sind unbelehrbar. Es bedarf keines Kritikers oder „Königsmörders“ – sie katapultieren sich selbst ins Aus. Häufig sind es jene Vorstände, die sich selbst gern als Macher oder knallharte Sanierer bezeichnen, Diese werden unerträglich, lassen nicht nur Kompetenzen, sondern insbesondere Charakter vermissen. Erwartungen an sich selbst werden selten klar definiert – und falls doch, so decken sich diese nicht mit denen des Unternehmens. Forderungen an Kollegen, Mitarbeiter und an das Unternehmen hingegen orientieren sich an höchsten Ansprüchen.

 

Mehr Schein als Sein

Der Dienstwagen, der langjährige Vertrag, das schicke Büro, die eigene Sekretärin und der Assistent, die Mitgliedschaft in Verbänden und noblen Clubs sind „Des Kaisers neue Kleider“. Von eitlen Partnern weiter gefordert, vom Umfeld hofiert, gehört man plötzlich zur angeblichen Oberklasse der Gesellschaft. Was will man mehr! Verantwortung, Seriosität und Moral werden durch Eitelkeiten, Selbstüberschätzung und durch überzogene Bedürfnisse nach Status, Macht und Anerkennung unterwandert. Die eigentlichen Aufgaben geraten aus dem Fokus oder werden nur halbherzig erledigt, man hat ja seine Erfüllungsgehilfen. Das sind Risikofaktoren von höchster Relevanz. Begleitende Aktionen wie teure Dienstreisen, Rausschmiss unliebsamer oder unbequemer Mitarbeiter und sogar Korruption befriedigen den Egoismus.
Diese „Blender“ sind zumeist geprägt von Misstrauen und Kontrollwahn, ihre Aussagen sind häufig widersprüchlich und nicht verlässlich. Mit situativen Stimmungsschwankungen versuchen sie ihre Machtposition zu erhalten. Nach oben buckeln, um sich ins rechte Licht zu setzen und nach unten treten, das hat mit Führung nichts gemein, mit Professionalität schon gar nicht. Entscheidungen werden einsam gefällt, um Fehler zu vertuschen; Ideen oder Meinungen anderer werden entweder ignoriert oder schnell als eigene „Erfindung“ an obere Positionen vermittelt. Gerne werden auch Unternehmensberater als „Ja-Sager“ akquiriert, welche die eigenen Unfähigkeiten kaschieren und dubiose Meinungen und Entscheidungen unterstützen und von außen absegnen sollen. Da hat mal wieder einer Geschäftsführung auf Kosten des Unternehmens und der Mitarbeitern „geübt“. Eine kurze Halbwertzeit ist vorprogrammiert – Gott sei Dank! – aber mit einem unermesslich hohen Schaden für das Unternehmen und die Unternehmenskultur. Soweit darf es nicht kommen!

 

FEHLVERHALTEN  u. EIGENSCHAFTEN UNGEEIGNETER FÜHRUNGSKRÄFTEN 

Arroganz und Selbstüberschätzung
Exzentrik ohne realen Output
Melodram und leere Versprechen
Oberflächlich
Stimmungsabhängig
Übervorsichtig
Misstrauisch und Kontrollsüchtig
Agbehoben und Ignorant
Spielchen spielen und Querschießen
Passiver Widerstand
Verzögernde Perfektion
Beharren auf die eigene Meinung
Kein Rückgrat
Widersprüchlich und Unstetig
Machtgehabe
(Teilweise übernommen aus Boardworks International)

Demotivation und schwindende Loyalität, Know-how-Verlust

Die Auswirkungen auf Mitarbeiter sind verheerend. Diese werden unsicher und orientierungslos, kritik- und verständnislos, skeptisch, ablehnend oder unterwürfig. Sie flüchten sich in die innere Kündigung, Fehlzeiten und Verzögerungen sind die Folge. Mit dem formalen Schritt der realen Kündigung geht wertvolles Know-how für immer verloren. Dieser Schaden kann auch durch Neueinstellungen nicht kompensiert werden.
Gute Führung trägt maßgeblich zum Erhalt der Mitarbeiter-Motivation bei. Bei inkompetenter Führung denkt der Mitarbeiter: „Ich werde unauffällig nur so viel leisten, dass mir nicht gekündigt wird.“ Oder aber: „Wenn sich hier nichts ändert, suche ich mir einen anderen Job.“ Frustration löst die ehemals große Loyalität zum Unternehmen auf.
Aber auch gute, sogar sehr gute Führungskräfte werden Opfer! Der Markt bricht weg, Unternehmen fusionieren, Investoren oder Aktionäre wollen schnelle, kurzfristige Erfolge erzwingen. Oder es gibt den eifersüchtigen Kollegen, den neuen Macher, der die guten Ergebnisse egoistisch für sich zu nutzen versteht und die Ellenbogen wie die Flügel eines Kampfjets ausfährt.
Häufig fehlen Finanzmittel oder Management-Qualifikationen bei den Schlüsselpersonen, um ein angeschlagenes Unternehmen erfolgreich sanieren zu können.

 

Vom Umgang mit der Katastrophe

Wie gehen diese vom Sockel Gestürzten und in ein tiefes Loch Gefallenen mit dieser persönlichen Krise oder gar Katastrophe um?
Wie jeder andere Mensch auch, der negative Veränderungen unumkehrbar erlitten hat: Schock, Verzweiflung, Verdrängung, Trauer, Wut, Unsicherheit, Selbstzweifel und häufig auch Angst vor der Zukunft. Viele werden mit diese „Schande“ lange nicht fertig. Suizide sind nicht selten und aus Perspektive der Geschädigten noch mit einer „guten Tat“ für die Familie verbunden.
Die Familie selbst kann meistens nicht wirklich helfen. Sie sind sehr eingebunden und darüber hinaus persönlich betroffen: „Was wird aus uns?“, „Was sagen unsere Freunde und Nachbarn?“ – Verständnis für oder Glaube an den wahren Sachverhalt bzw. die wahre Ursache der Kündigung wird selten aufgebracht. Der Druck wird durch die familiäre Situation noch verschärft.
Selbstgestellte Fragen können den Weg hin zur erneuten Kraftgewinnung und einem erstarkendem Selbstbewusstsein bieten: „Waren die für den Rückschlag verantwortlichen Komponenten mit den vorhandenen und aktivierten Möglichkeiten nicht vorhersehbar oder zu beeinflussen?“, „Hätte es ein Anderer an meiner statt besser gemacht?“ Eine objektive Antwort darauf gibt Klarheit und vor allem den Mut, wieder durchzustarten und eine neue herausfordernde Aufgabe anzugehen.

NOTWENDIGE EIGENSCHAFTEN EINER FÜHRUNGSPERSÖNLICHKEIT

Prinzipientreu Diszipliniert
Kompetent Ehrgeizig
Risikobereit Durchsetzungsstark
Entschlossen Sozial
Lösungsorientiert Ethisch und moralisch
Verantwortungsbewusst Demütig

 

Wie werde und bleibe ich eine Top-Führungskraft?

Die Frage „Wie werde ich ein Top-Manager?“ wird mehr oder weniger in zahlloser Literatur über „Karriereplanung“ beschrieben. Heerführer, weltberühmte Strategen und Philosophen werden zitiert oder befragt.
Die Frage „Wie bleibe ich eine Top-Führungskraft?“ wird kaum beantwortet. Falls doch, so werden häufig listige Tipps aufgeführt; man solle seine Ellenbogen einsetzen, gute Kontakte und Beziehungen aufbauen. Diese Hinweise allein sind jedoch nicht ausreichen, sie allein sind irreführend. Auch hier findet bei der Betrachtung der Schriften weltberühmter Strategen und Philosophen eine gute Antwort. Sokrates wies bereits vor über 2000 Jahren den Weg zur Moderation. Sinngemäß und gekürzt zusammengefasst sagte er:

„ Führe durch Moderation andere zum gemeinsamen Ziel, indem du deine Idee zu der des anderen machst und gib ihm für die Realisierung Respekt und Anerkennung.“

Spitzensportler absolvieren Trainingscamps. Piloten trainieren im Flugsimulator.
Die KIRCHHOFF KOMPETENZ GmbH bietet Top-Managern und denen, die es werden oder bleiben wollen, den BUSINESS-SIMULATOR an.
Wir trainieren im BUSINESS-SIMULATOR schwierige Geschäftsfälle.
Die Teilnehmer erlernen Moderation als wirkungsvollste Methode zur Problemlösung und Führung.

Zusätzlich werden folgende Fragen beantwortet:

  •     Wie führe ich, trotz veränderter Bedingungen und zusätzlicher Risiken, mein Unternehmen weiterhin mit Erfolg?
  •     Wie wird mein Unternehmen stets effizienter?
  •     Wie werde und bleibe ich eine Top-Führungskraft?

Die Führungskräfte schaffen es danach, mit Ihren Mitarbeitern gemeinsam das Commitment zu erarbeiten, zu vereinbaren und zu leben:

„Wir wollen gemeinsam die Zukunft des Unternehmens gestalten und sichern!“

Die definierten Ziele werden gemeinsam getragen und erreicht.

Fördern Sie Ihre Führungskräfte, die es wirklich verdient haben – oder sich selbst. Vereinbaren Sie einen Termin und sprechen Sie mit mir persönlich.
Ich stehe Ihnen vertrauensvoll zur Seite.